Mit viel Mühe habe ich jetzt ein podcast gebastelt – ich bin nicht sehr zufrieden, mir gefällt meine Stimme nicht und am Ende habe ich mich auch noch versprochen, aber dann keine Zeit & Lust gehabt, das Ganze nochmals aufzunehmen. Der Anfang ist besser. Dann habe ich meinen Didaktisierungsvorschlag aufgezeichnet – und jetzt werde ich versuchen, das alles auf moodle zu laden… wohl bekommt’s!
Fertig mit der Aufgabe?
Weiter
Heute habe ich endlich wieder einmal an der letzten Aufgabe weitergearbeitet… ich habe viele Artikel gelesen, z.B.
http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de/klima1.htm
http://www.welt.de/politik/article759237/Warum_ich_nicht_an_die_Klimakatastrophe_glaube.html
http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/55672.html
http://www.dw-world.de/dw/0,2142,11655,00.html - pro contra
aber ich habe kein Audio gefunden, dass mir für mein podcast zu passen scheint. Also muss ich es wohl selbst aufnehmen – leider habe ich nicht eine so schöne professionelle Stimme wie Markus, ausserdem muss ich mir wohl zuerst den Text aufschreiben, denn beim Improvisieren stottere ich zu viel.
Also werde ich morgen weitermachen.
Dann muss ich mir noch eine Unterrichtsstunde zum Thema ausdenken…
experimentieren
Diese Woche habe ich keine Zeit, weil ich ein Riesenfest vorbereiten muss – ich werde also nächste Woche weitermachen.
Gestern habe ich an meinem podcast-Film herumgebastelt und unheimlich viel Zeit verloren, denn ich wollte Musik und Stimme zusammen aufnehmen und das geht irgendwie nicht. War aber lustig!
in der weiten podcast-Welt
Im Moment wühle ich mich durch die Klimakatastrophenliteratur und suche vor allem solche Artikel, die diese als übertrieben darstellen. Wenn ich es schaffe, möchte ich selbst einen Hörtext basteln, ich suche gerade nach Bildern. Zwei technische Fragen habe ich noch nicht gelöst – die Musik im ppp – (die es geschafft haben, verraten mir ihr Geheimnis nicht) und wie man Bilder vom eigenen Computer ins Forum stellt ( konnte ich mal, kann ich nicht mehr) Manche Kollegen illustrieren ihre Berichte so herrlich!
Deutsche Welle
Ich bin auf der deutsche Welle geritten und habe etwas über junge Obdachlose gefunden, das ich meinen Studenten vorspielen könnte. (Niveau B2) – Didaktisierung ist im Forum unter „jung und obdachlos“
Hier ein Hörtext der deutschen Welle mit entsprechendem Glossar und multiple-choice Fragen.
Glossar
Obdachlose/r, der/die – jemand, der auf der Straße lebt
ständig – sehr oft
etwas schätzen – hier: etwas annehmen; etwas vermuten
Kinderhilfswerk, das – eine Organisation, die Kindern in Not hilft
Anlaufstelle, die – hier: ein Ort, wo jemand, der Hilfe braucht, hingehen kann
kostenlos – ohne etwas dafür zu bezahlen
Formular, das – ein Blatt Papier, auf dem Angaben oder Fragen gedruckt sind, die man beantworten oder ergänzen muss
Behörde, die – eine öffentliche Institution; das Amt
Alkoholiker/in, der/die – jemand, der Alkohol braucht, um zu leben
etwas spielt eine Rolle – etwas ist sehr wichtig
drogenabhängig – dringend Drogen brauchend; drogensüchtig
Drogentote, der/die – jemand, der stirbt, weil er/sie zu viele Drogen genommen hat
Werkstatt, die – ein Ort, an dem Dinge hergestellt oder repariert werden
Straßenkind, das – ein junger Mensch, der auf der Straße lebt
etwas bedrucken – hier: mit Hilfe einer Vorlage Schrift oder ein Bild auf einer Fläche abbilden
kreativ sein – sich künstlerisch betätigen, zum Beispiel: etwas malen, schreiben oder zeichnen
Perspektive, die – hier: die Möglichkeit, die eine Sache bietet
Fragen zum Text
Das „Drugstop“ ist …
1. eine Anlaufstelle für junge Obdachlose.
2. eine Behörde.
3. eine Aktion der Berliner Polizei gegen Drogen.
Wenn Drogen im Leben eine große Rolle spielen, dann …
1. sind sie unwichtig.
2. sind sie teuer.
3. sind sie sehr wichtig.
Jemanden, der auf der Straße lebt, bezeichnet man als …
1. obdachlos.
2. kreativ.
3. wohnungssuchend.
Arbeitsauftrag
Die Mitarbeiter von „Drugstop“ versuchen, jungen Obdachlosen zu helfen. Marc Lehmann leitet zum Beispiel eine Werkstatt, wo die Jugendlichen T-Shirts bedrucken können. Stellen Sie sich vor, Sie würden auch im „Drugstop“ arbeiten. Welche Aktivität würden Sie den jungen Menschen anbieten und warum? Schreiben Sie Ihre Idee in Stichpunkten auf und tragen Sie sie Ihrer Klasse vor.
weiter im Text
Nach meinem heutigen Streifzug durch die Zeitungen bin ich wieder einmal erschlagen von der Fülle, von der Gier nach Bildern , aber auch angeregt von einigen guten Artikeln. China ist wieder Top-Thema, die Kooperationsbereitschaft der Regierung, die Gefahr von Seuchen. Die deutsche Bahn und drohender Personalabbau steht zur Debatte, der Dalai Lama und die Konerfernz in Südamerika. Zwischen Tageszeitungen und Wochenzeitschrifetn besteht on-line kein großer Unterschied, weder in den behandelten Themen, noch in der Art der Behandlung.
Ein paar Überlegungen: für einen B2 Kurs: Thema Tibet, ausgehend von dem Artikel im Spiegel vom 15.Mai,
der die gängigen Aussagen zu Tibet und China auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht, indem er den Meinungen zum Tibet-China-Konflikt Fakten gegenüberstellt: sucht in den diversen Zeitschriften Artikel und Kommentare zum Thema Tibet. Erstellt anhand der Fragen im Spiegel-Artikel eine Tabelle mit den wichtigsten Aussagen zu Tibet sowie den Fakten ( ergänzt/überprüft die vom Spiegel erwähnten Fakten durch Recherche im internet) und ordnet ein, was ihr in den Artikeln gefunden habt. Stellt ein Glossar der am häufigsten genannten Wörter auf ( z.B. Unabhängigkeit, Autonomie, Unterdrückung) – am Ende schreibt eine Zusammenfassung der Ergebnisse.
Für Anfänger ist es schwierig: ich kann mir folgendes vorstellen: Lest die Schlagzeilen der Zeitungen -macht eine Tabelle mit folgenden Kategorien: Protagonist, Verb, Ort, Objekt und versucht, die wichtigsten Ereignisse einzutragen ( z.B. Angela Merkel,reisen, Südamerika George Bush, sprechen Israel, Dalai Lama, kritisieren, China, ) und schreibt dann einfache Sätze.
Oder: Schreibe auf, von welchen Ländern in den Artikeln gesprochen wird, wie die Bewohner dieser Länder heißen und welche Sprache sie sprechen. Trage die Länder auf der Weltkarte ein.
Zeitungslektüre
Fazit der heutigen Zeitungslektüre: Im Grunde keine großen Unterschiede in der Berichterstattung,alle behandeln das Thema Erdbeben in China ( wenn es auch heute nicht mehr als erste Meldung kommt), die Kritik Chinas am Dalai Lama Empfang in Deutschland, Burma, Obamas Unterstützung durch Edwards, den wirtschaftlcihen Aufschwung Deutschlands. Unter Kultur vor allem das Filmfestival in Cannes und der Film „Stadt der Blinden“. Am interessantesten fand ich den Artikel von Helmut Schmidt in der Zeit über Tibet, der mal nicht nur die Opferrolle Tibets betonte, sondern eine Geschichte aufrollte, in der Demokratie und Menschenrechte nicht vorkamen. Den Artikel gibt es auch als audio-Datei.. er wäre für Schüler höheren Niveaus sicher sehr interessant. Ich hatte in diesem Jahr einen Konversationskurs, in dem ich oft Artikel aus on-line Ausgaben der Zeit, des Stern etc verwendet habe: obwohl der Kurs ein sehr hohes Niveau hatte, ( einige Teilnehmer sprachen nahezu perfekt Deutsch) wurden die Artikel vor allem vom Wortschatz her als sehr schwer beurteilt und ich musste viel Vorarbeit leisten.
Für Anfänger müsste man wohl einfache Themen ( Ereignisse, Klatsch: A.Jolie bekommt Zwillinge, etc )auswählen und stark vereinfachen – am besten umschreiben und eventuell ein video zum Thema später zur Illustration vorführen.
letzter Abschnitt
Da bin ich wieder, nach Wochen der Abwesenheit wegen dauernder Anwesenheit im Forum,nach einer sehr intensiven Zeit in der Gruppe wieder allein, aber nicht ganz, denn die Partner bleiben, die gute Fee Katja, die uns wohlwollend umschwebt.
Jetzt also zuerst Nachrichten, das gefällt mir, ich bin dauernd in verschiedenen on-line Zeitungen und ich habe in höheren Kursen schon oft on-line Nachrichten und Videos verwendet.
kleiner Zwischenbericht
Lange nicht mehr zum blog gekommen – das rächt sich, ich werde jedesmal rausgeschmissen und muss mir mein dashboard wieder neu erobern…inzwischen findet mehr auf der moodle-plattform statt: interessamt, was die Teilnehmer so aller treiben und erfinden: so viel Phantasie! Bei der Grammatik-Gruppe, in der ich eher unfreiwillig gelandet bin, kommt langsam auch alles in Bewegung. Aber ich fürchte, dass wir unter großen Zeitdruck kommen werden.
Einmal kurz innehalten
Was hat mir Modul 1 gebracht? Sicher ist die Portfolio Methode sehr anregend, und wenn möglich, werde ich sie im Unterricht verwenden. Die vielen klugen Kommentare, die ich gelesen habe, haben mir einige neue Perspektiven auf den Unterricht im allgemeinen eröffnet. Die ppps zum Deutschpop und die Didaktisierungen haben großen praktischen Wert – ich werde – mit Zustimmung der Autorinnen – meinen Schülern einige Lieder vorstellen. Bei diesen Aufgaben habe ich zwar nicht unbedingt Neues gelernt, aber doch technische Kenntnisse ein wenig verfestigt. (Obwohl es immer wieder Probleme gibt)Und jetzt gehts mit moodle weiter… bin gespannt.
